INTRODUCTION


The literally hardest race in the world.

Rockboarding im Sportpanorama SFDRS 24. Juli 2005

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The rocky playground! Ueschinental, Kandersteg, Switzerland

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Bericht Berner Zeitung 26.07.05

ROCKBOARDING

«Man muss schon etwas spinnen»
Zum neunten Mal stürzten sich wagemutige Snowboard- und Skifahrer eine Geröllhalde hinunter.
Es kam zu vielen spektakulären Stürzen.
Zum ersten Mal fand der Wettbewerb im Ueschinental ob Kandersteg statt.

«Ein bisschen spinnen muss man schon, aber das ist ja nur einmal im Jahr», sagt der Vater des Rockboarding, Manuel Mürner,
zum weltweit einzigartigen Event im Ueschinental. Rund 40 Teilnehmer, darunter neun Frauen, stürzten sich am
vergangenen Samstag die ungemein steile Geröllhalde weit oben im Ueschinental hinunter.
Egal ob auf dem Snowboard, mit Skis, Telemark oder Bigfoots, Schürfungen und Prellungen holten sich alle Teilnehmer.

Und wie kommt man auf eine solch schrille Idee? «Es war vor vierzehn Jahren, in der Zeit, als Snowboarden so richtig
aufkam und man als Boarder jeden Tag auf dem Brett stehen wollte. Für uns als Lehrlinge war es damals
unerschwinglich auf den Gletscher zu gehen und so versuchten wirs einmal in einer Geröllhalde»,
erklärt der Vater der spektakulären und zugleich verrückten Sportart.

Die Stars blieben fern

Die umtriebigen Organisatoren vom Snowboardclub Adelboarders um Franz Zurbrügg kündigten für den Event
im Ueschinental vollmundig die Weltcup-Profis Ueli Kestenholz und Tanja Frieden an, die beide bereits
mehrmals am Start in der Geröllhalde standen und auch in der Siegerliste zu finden sind. Frieden weilte
dann aber im Ausland und Kestenholz zog den Schnee auf dem Gletscher vor. Ein Profi war dennoch auf
dem Gelände anzutreffen, der Oberländer Heinz Inniger, ihm allerdings war die Angelegenheit zu gefährlich:
«So kurz vor Saisonbeginn will ich keine Blessuren riskieren», sagte er.

Technisch anspruchsvoll

Seinen Reiz hat das Rockboarden vor allem in Bezug auf die Technik. «Es braucht einerseits viel mehr
Gefühl als auf Schnee und andererseits ist viel Rücklage nötig, um genügend Tempo zu bekommen»,
sind sich die beiden zweitklassierten, Beat Zahler bei den Snowboardern und Chrigel Schmid bei
den Skifahrern, einig. Gewonnen hat einmal mehr der Erfinder selbst, Manuel Mürner.

Berner Zeitung, Matthias Läderach [26.07.05]

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